von Markus Laube
Deutsche Meisterschaft Teil 2 in Sandersdorf
Die Saison läuft und mit dem zweiten Teil der Deutschen Meisterschaften im Orientierungstauchen ergab sich am Wochenende vom 19.-21.Juni.2026 in Sandersdorf wieder die Gelegenheit, um die begehrten Medaillen in Gestalt schicker Flossen zu kämpfen. Wir nahmen mit fünf Startern teil.
Der Samstag begann zeitigst mit der Vermessung der Wettkampf-Kurse, zumindest dem Teil der sichtbar war. Denn dank des straffen Zeitplans durften wir, was sonst nicht erlaubt ist: Bereits vor der MONK mit Theo und Stativen die restlichen Bojen und Punkte einmessen. Bei der ersten Disziplin MONK, der Mannschaftsorientierung galt es dann auch für die Wettkämmpfer die Punkte einzumessen, hier aber unter Wasser mit Lineal und Entfernungsmesser. Eine besondere Herausforderung also. Anke und Margarethe meisterten den Kurs ohne Fehler und schafften es auf Platz drei der Damen.
Beim Short-Race am Nachmittag gingen bei herrlichstem Sonnenschein nach erfolgreicher Qualifikation für das Hauptrennen Margarethe (2. Platz Master Damen), Markus (2. Platz Master Herren), Johannes (3. Platz Herren) und Gerd an den Start, wobei Johannes mit knapp über zwei Minuten das schnellste Rennen aus unserem Team ablieferte. Zu guter letzt fand am Abend noch das Team Event C statt, bei dem vier Starter einer Mannschaft hintereinander ein 100 Meter entferntes Tor treffen müssen. Die besondere Schwierigkeit hier, nur wenn alle das Ziel treffen, wird die Übung gewertet. Erfreulicherweise gelang uns das und wir schafften es auf den dritten Platz.
Der Sonntag schloss mit dem Stern-Kurs. Bei diesem erkämpfte sich Johannes mit einer hervorragenden Zeit von 6:05 min den Sieg bei den Herren. Bei den Master Damen betraten Margarethe (2.) und Anke (3.) gleichzeitig das Treppchen.
In der Kombinationswertung erzielte zu guter Letzt Johannes den 2. Platz der Herren und Margarethe den 3. Platz der Master-Damen. Dem Medaillenregen folgte abschließend ein kurzer aber heftiger Regenschauer, zum Glück hatten wir da aber schon Zelte eingepackt und den Wohnwagen abfahrbereit. So könnte es immer laufen…